Politfrühschoppen zum Tag der Arbeit, dem 1. Mai.
Tradition des Veteranenclubs Gräfenhainichen
Der Vorsitzende Günther Schmidt konnte dazu zahlreiche Mitglieder des Clubs, der Ortsorganisation der Volkssolidarität, Mitglieder Die.Linke sowie die Fraktionsvorsitzende Die.Linke im Stadtrat und Ortsbürgermeister Christel Lück begrüßen.
Genosse Werner Reckziegel stellte in seiner kurzen Mairede fest:
Ist es noch zeitgemäß den Tag der Arbeit als Kampftag zu begehen?
Ja, denn in Deutschland gibt es sehr viel soziale Ungerechtigkeit.
- So gibt es 55 Milliardäre in Deutschland. Und niemand glaubt daran, dass das Ergebnis fleißiger, tüchtiger, eigener Arbeit sei.
- Aber 25% Lohnempfänger haben einen Stundenlohn unter 6,5 €. Allein der Landkreis Wittenberg muß für diese Beschäftigten jährlich 8 Mill. € "Aufstockung" bezahlen.
- Jedes 7. Kind muß unter der staatlich errechneten Armutsgrenze leben.
- In Sachsen-Anhalt sollen etwa 60 kleine Grundschulen geschlossen werden.
- Aber 858 € = 18% mehr Diäten für die Landtagsabgeordneten
Es gibt also noch genügend Gründe den Kampf um soziale Gerechtigkeit gemeinsam mit allen demokratischen Kräften zu führen.
Interessante Diskussionen zu aktuellen politischen Fragen...
...Gedankenaustausch zu persönlichen Fragen...
...Wohlgehen lassen bei Speckkuchen und Bratwurst prägten das Zusammensein.
Vielen Dank an die Mitarbeiter des Stützpunktes der Volkssolidarität Gräfenhainichen und Herrn Bebber für die musikalische Unterhaltung.
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